Sie befinden sich hier
Inhalt
Häufigster Vorstellungsgrund für die Abklärung hinsichtlich eines bösartigen Harnblasentumors ist das Auftreten von Blut im Urin (Hämaturie). Insbesondere, wenn diese ohne weitere Symptome wie Schmerzen oder Zeichen einer Harnwegsinfektion besteht, ist eine rasche Untersuchung angezeigt. Folgende Untersuchungen erfolgen zumeist bei ihrem niedergelassenen Urologen:
Körperliche Untersuchung
Durch die körperliche Untersuchung können grobe Aussagen über den Füllungszustand der Harnblase sowie das Vorliegen eines fortgeschrittenen Tumors getroffen werden. Außerdem können Symptome wie Unterbauch- oder Flankenschmerzen objektiviert werden.
Ultraschall
Als Basisdiagnostik kann die Ultraschalluntersuchung erste Hinweise auf einen Tumor im Bereich der Harnblase und im Nierenbecken liefern. Durch den kurvigen Verlauf der Harnleiter im hinteren Bauchraum hinter dem Darm, sind diese einer Ultraschalluntersuchung nur selten zugänglich.
Kann hiernach der Verdacht auf einen Tumor nicht sicher ausgeräumt werden, so ist eine endoskopische Abklärung mittels Blasenspiegelung (Zystoskopie) erforderlich.
Weitere Untersuchungen zur Diagnostik von Harnblasenkrebs:
Abhängig vom Befund der Blasenspiegelung könnten dann weitere diagnostische Maßnahmen notwendig werden: